Wir über uns:
1980 fiel einer Gruppe von Brüntorfern endlich mal auf, dass alle Dörfer rund um Brüntorf einen Verein hatten. Fußball war zu der Zeit der Vereinssport Nr. 1, war aber in Brüntorf nicht umzusetzen, da die Spielfläche in der Mergelkuhle nicht ausreicht und die Fußballer im Dorf entweder dem VfB Matorf oder dem TSV Kirchheide angehörten. Zwischen beiden Vereinen herrschte zudem ein hoher Konkurenzkampf. An einen Handball- oder Schwimmverein scheiterte es ebenfalls durch fehlende Einrichtungen. Der Natur verbunden und dem Fahrradfahrens nicht müde, blieb nur noch eine Vereinsgemeinschaft übrig, die es in der gesamten Nachbarschaft noch nicht gab. In einem geselligen Moment traf sich dann eine Gruppe von Brüntorfern im "Kühlraum" bei Wüstenbeckers und leitete die Geburt des "Rad- und Wandervein Brüntorf" am 10. September 1980 ein.
Ziel des Vereines ist es, die Gemeinsamkeit und die Gemeinschaft des Ortsteiles zu fördern und zu gemeinsamen Aktivitäten aufzurufen. Wanderungen, Fahrradtouren, kulturelle Besuche, Feierlichkeiten und das Aufrechterhalten von Brauchtumsveranstaltungen setzte man sich zum Ziel. Die Gemeinschaft hat die Ziele in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten umgesetzt und ausgebaut. Zu den Großveranstaltungen zählten bisher insbesondere die Dorffeste im Jahr 1989 (gemeinsam mit dem Vereinskulturring, Motto 665 Jahre Brüntorf, kurz vor dem Fest wurde jedoch festgestellt, dass Brüntorf sein 975 jähriges Bestehen feiern darf), 1999 (Motto 985 Jahre Brüntorf) und in 2004 (990 Jahre Brüntorf). Alle Brüntorfer erwarten jetzt schon das Dorffest zum 1000-jährigen Bestehen im Jahr 2014/2015
Die alljährlichen Osterfeuer als Brauchtumsveranstaltung an der Grillhütte zählen im weiten Umkreis von Brüntorf zu einem immer wiederkehrenden Erlebnis zu Ostern. Im Vereinsleben, dass durch zur Zeit von ca. 210 Mitgliedern geprägt wird, hat es mit der Ausrichtung von Seifenkistenrennen, Fahrradorienterungsfahrten, Tagesfahrten mit Bus und Fahrrad oder Bus und zu Fuß, und einem jährlichen ausgewogenen Aktivitätenprogramm immer wieder zu Gemeinsamkeiten geführt, die ein funktionierendes Dorfleben ausmachen.
Chronologie des Vorstandes:
von ... bis | 1.Vorsitzender | 2.Vorsitzender | Kassierer | Schriftführer | Wanderwart |
10.09.1980 – 11.09.1981 | Axel Malischewski | Gernot Franck | Christa Wüstenbecker | Gisela Wilhelm | Günter Wüstenbecker |
11.09.1981 – 11.02.1983 | Gisela Wilhelm | Hugo Reineke | Christa Wüstenbecker | Heike Lalk | Günter Wüstenbecker |
11.02.1983 –23.09.1983 | Hugo Reineke | Georg Jackmann | Christa Wüstenbecker | Heike Lalk | Dieter Lalk |
23.09.1983 – 24.01.1986 | Hugo Reineke | Georg Jackmann | Christa Wüstenbecker | Heike Lalk | Dieter Lalk |
24.01.1986 – 15.01.1988 | Hugo Reineke | Georg Jackmann | Heiner Ottrand | Heike Lalk | Dieter Lalk |
15.01.1988 – 27.01.1989 | Hugo Reineke | Horst Klocke | Heiner Ottrand | Heike Lalk | Johann Jütting |
27.01.1989 – 19.01.1990 | Hugo Reineke | Horst Klocke | Brigitte Klocke | Heike Lalk | Johann Jütting |
19.01.1990 – 11.01.1992 | Hugo Reineke | Horst Klocke | Brigitte Klocke | Heike Lalk | Karl-Heinz Mester |
11.01.1992 – 14.01.1994 | Horst Klocke | Manfred Heijenga | Brigitte Klocke | Gisela Ridder | Willi Kaufmann |
14.01.1994 – 21.01.1996 | Horst Klocke | Karl-Heinz Mester | Brigitte Klocke | Gisela Ridder | Willi Kaufmann |
21.01.1996 – 24.01.1998 | Horst Klocke | Karl-Heinz Mester | Brigitte Klocke | Gisela Ridder | Willi Kaufmann |
24.01.1998 – 29.01.2000 | Horst Klocke | Karl-Heinz Mester | Ewald Becker | Gisela Ridder | Willi Kaufmann |
29.01.2000 – 26.01.2002 | Horst Klocke | Gerhard Reineke | Ewald Becker | Gisela Ridder | Willi Kaufmann |
26.01.2002 –24.01.2004 | Horst Klocke | Gerhard Reineke | Ewald Becker | Gisela Ridder | Herbert Ridder |
24.01.2004-21.01.2006 | Horst Klocke | Gerhard Reineke | Moni Tauch | Andrea Selzer | Herbert Ridder |
21.01.2006-26.01.2008 | Horst Klocke | Gerhard Reineke | Moni Tauch | Andrea Selzer | Herbert Ridder |
26.01.2008 -24.01.2009 | Gerhard Reineke | Horst Klocke | Gabi Wilhelm | Andrea Selzer | Herbert Ridder(bis 10.07.08) |
24.01.2009 –22.01.2011 | Gerhard Reineke | Horst Klocke | Gabi Wilhelm | Andrea Selzer | Peter Dietzsch |
22.01.2011- | Gerhard Reineke | Horst Klocke | Gabi Wilhelm | Andrea Selzer | Peter Dietzsch |
„Unser Brüntorflied“
1. In dem schönen Lipperlande
liegt am Ilsebach entlang.
Unser kleines Dörfchen Brüntorf,
mit Loholz, Istorf und dem Strang.
2. Es ist umgeben von grünen Wäldern
dem Volk´ser – und dem Möntkeberg,
durchwebt mit Bächen, Wiesen, Feldern,
ein wunderschönes Gotteswerk.
3. In Brüntorf gibt es keine Kirche,
keine Schule ist am Ort.
Doch all die Menschen, die hier leben,
möchten niemals wieder fort.
4. Früher gab’s den Bürgermeister
die Feuerspritze in seinem Reich.
Davon ist uns nur geblieben
unser „Brüntorfer - Spritzenteich“.
5. Singend auf dem Leiterwagen
fuhr man das letzte Korn nach Haus.
Mit buntgeschmückter Erntekrone,
am Hof gab’s Tanz und Ernteschmaus.
6. Einst gab’s ein Unwetter mit Hagel,
man glaubte an den Weltuntergang.
Jährlich feiert man in Arnings Scheune,
das „Brüntorfer - Hagelfest“ als Dank.
7. Nun ist seit 990 Jahren
Brüntorf urkundlich bekannt.
Es gibt Bewohner, deren Wiege,
sehr lange schon in Brüntorf stand.
8. Viele bauten hier ihr Häuschen,
Brüntorf wurde größer mit der Zeit.
Heute wollen wir all beweisen,
unsere Zusammengehörigkeit.
9. An der Quelle des Jägerbaches,
läd eine Bank an den Fischteichen ein.
An dem „Schill“ da steht die Hütte,
vom Brüntorfer Rad – und Wanderverein.
10. Brüntorf ist ein Dorf geblieben,
seht Euch die hübschen Gärten an.
Man sieht noch Hühner, Schweine, Schafe
und Pferde, die man reiten kann.
11. Brüntorf, das viel hundert Jahre,
seinen Bewohnern eine Heimat war.
Soll auch unsere Heimat bleiben,
darum bitten wir Gott fürwahr.
12. Dem Herrn sei Dank! Er hat bewahret,
unser Dorf in all der Zeit.
Er behütet uns. Wir dürfen vertrauend
leben in seiner Geborgenheit.
13. Heute woll’n wir alle feiern,
tanzen, singen, groß und klein.
Wenn unser Fest soll gut gelingen,
müssen alle fröhlich sein.
14. Lasst uns nun die Gläser heben,
wenn sie bis zum Rand sind voll.
Unsere Dorfgemeinschaft lebe,
ja, sie lebe dreimal hoch.
(Text von Annemarie Alteheld, Melodie: „Unter Erlen steht ´ne Mühle..“)